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Ich drückte wie verrückt auf den Notfall-Knopf des Aufzugs. Ein rotes Licht blinkte auf und versprach, dass bald jemand zur Hilfe eilen würde. Meiner Ansicht nach dauerte das zu Hilfe eilen jedoch zu lange. Ich hatte, da ich ausgebildete Hebamme bin, zwar keine Angst davor, der Frau bei der Geburt ihres Kindes zu helfen. Aber dennoch hatte ich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Wenn nun ein nicht vorhersehbarer Zwischenfall eintreten würde, der den gesundheitlichen Zustand der werdenden Mutter oder des Neugeborenen ungünstig beeinflussen sollte - was sollte ich in diesem Fall tun? Mir standen keine Medizin oder andere Hilfsmittel zur Verfügung, mit derer ich den Zustand der Frau oder des Kleinkindes verbessern können würde, falls es wirklich zu Komplikationen kam. Tausend Gedanken schwirrten mir ungeordnet durch den Kopf. Erst als der Aufzug merklich ruckte und wieder zum Fahren kam, realisierte ich, dass meine Furcht unbegründet gewesen war. Alles würde gut werden.
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Ich kann mich noch sehr gut an die Karnevals-Feier erinnern, da am folgenden Tag ein Ereignis passierte, dass ich so schnell nicht vergessen werde: ich war noch recht müde und ein klein wenig mitgenommen von der Party in der Uniklinik. Dennoch schaffte ich es am nächsten Morgen rechtzeitig, zu meinem Arbeitsplatz zu gelangen. Gerade war auch eine Patientin eingeliefert worden, die in den Wehen lag. Es konnte sich nur noch um Stunden handeln, bis ihr Kind das Licht der Welt erblicken würde. Die Frau lag bereits in einem Krankenbett, welches ich in die dritte Etagen mittels des Lastenaufzug bringen sollte. In allen Krankenhäusern gibt es Lastenaufzug, die in der Lage sind, Patienten jedes Gewichtes in einem Krankenbett inklusive dem betreuenden Pfleger oder Arzt in die entsprechende Abteilung zu bringen. Lastenaufzug sind demnach nicht aus Krankenhäusern wegzudenken, auch weil sie so geräumig sind. An dem besagten Tag blieb jedenfalls der Lastenaufzug, mit dem ich die Frau auf die entsprechende Station bringen sollte, im Schacht stecken. Panik stieg in mir auf. Wie sollten wir aus dem Lastenaufzug entkommen? Die Frau bekam schließlich ein Baby. Weder sie noch ich wollten, dass dieses im Lastenaufzug zur Welt kam. Der Lastenaufzug entpuppte sich als eine Falle.
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Die anderen Krankenschwestern und -pfleger sind alle sehr nett zu mir. Die Behauptung, dass vor allem Kölner nette und zuvorkommende Menschen sind, scheint zuzutreffen. Mittlerweile fühle ich mich schon sehr heimisch in dieser Großstadt. Dies mag auch daraus resultieren, als dass ich in letzter Zeit ein freundschaftliches Verhältnis zu einigen meinen Arbeitskollegen aufbauen konnte - in unseren Pausen gingen wir meist zusammen in die Uniklinik-Mensa und speisten zwischen den ganzen angehenden Ärzten - unsere Gesprächsthemen beliefen sich meist auf unsere Interessen und Hobbys. An Karneval haben meine Arbeitskollegen und ich weiter auch gemeinsam etwas unternommen - in der Frauenklinik fand eine Party statt mit einer Menge Freibier und guter Musik.
Als Vorteil erwies sich dabei, dass mein Mann und ich ganz in der Nähe der Uniklinik wohnen - im in meinem leicht angetrunkenen Zustand an Karneval war ich nämlich glücklich, dass mein Heimweg nicht allzu weit ausfiel.
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Ich bin Krankenschwester und arbeite an der Uniklinik in Köln. Bei der Uniklinik Köln handelt es sich um ein recht weitläufiges Gelände, auf dem sich sämtliche Einrichtungen befinden. Es gibt die Herzklinik, die Augenklinik, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Frauenklinik und noch viele weitere Einrichtungen.
Letztes Jahr fing ich an, in der Frauenklinik zu arbeiten. Mein Mann musste aus beruflichen Gründen nach Köln ziehen - also kam ich mit. Das Gelände der Uniklinik beeindruckte mich sehr, insbesondere weil ich zuvor an nur sehr kleine Krankenhäuser gewohnt war. Bis ich mich erst einmal zurecht fand und orientierungslosen Gästen bzw. Patienten Auskunft über die Lage der anderen kleinen Teilkliniken geben konnte, verging einige Zeit. Mittlerweile kenne ich mich bestens aus.
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